Der Sound als Waffe

Produkt des Monats April 2002

von Sabine Gottfried

Das Produkt des Monats brummt.

Es brummt "...verstärkt von Freitag bis Sonntag. Im Laufe der letzten sechs Monate weitere Steigerung der Intensität." (Angela, )

"Es brummt auch in Schleswig-Holstein am Stadtrand von Hamburg nachts, auf und abschwellend, aufschwellendes Intervall ca. 3-4 Sekunden, dann gehts von vorne los." (Werner)

"Nächtlicher Brummton, einsetzend zwischen Mitternacht und endend morgens gegen 09.00 Uhr, tieffrequent, pulsierend und wohl auch vom Wetter abhängig: Bei klaren Wetterlagen deutlicher, bei Regen und Sturm leiser, manchmal auch gar nicht. Im Winter häufiger und lauter als im Sommer" (Peter)
(Zitate: www.brummmen.de/Gästeliste)

Das Produkt des Monats ist ein Sound, den man nicht konsumiert, den man erst recht nicht kauft, es ist Sound der penetriert, der um den Schlaf bringt, der weh tut, Sound der wahnsinnig macht, wenn Du ihn hörst. Ein Elektroakustisches Phänomen eigens dazu produziert zu zerstören-die elektromagnetische Welle als Waffe.

Szenenwechsel:

Gakoma im Norden von Alaska, USA.
Hier befindet sich das HAARP-Projekt (High Frequency Active Auroral Research Projekt-Aktives Hochfrequenz Projekt zur Erforschung der Aurora), das modernste, leistungsfähigste und flexibelste elektromagnetische Waffensystem der Welt.
Die HAARP-Anlage ist eine großflächige Antennen- und Senderinstallation. Die bedeutenste Funktionsgruppe der Anlage ist die sogenannte IRI- Einheit (Ionospheric Research Instrument- Instrument zur Erforschung der Ionosphere), der leistungsstärkste Hochfrequenzsender, der je gebaut wurde.
Die von hier abgestrahlte Ausgangsleistungleistung von 10-100 Megawatt (Informationen differieren) wird über die Antennen in die Ionosphäre (die natürliche Schutzschicht der Erde in ca. 200 km Höhe) geschleudert und lädt diese elektrisch auf. Durch teilweise Absorption der elektrisch geladenen Teilchen der Ionosphäre wird ein Teil der gesendeten Strahlung als Wellen niedriger Frequenz auf die Erde zurückreflektiert.
Die Wirkung dieser elektromagnetischen ELF-Strahlung (extrem low frequency), insbesondere auf lebende Organismen, ist in den letzten 30-Jahren Gegenstand unzähliger wissenschaftlicher, vor allem aber militärischer Forschung gewesen.

ELF-Strahlung ermöglicht aufgrund ihrer niedrigen Frequenz nicht nur die Kommunikation mit eigenen und Ortung feindlicher U-Boote über extrem weite Entfernungen oder die Durchstrahlung der oberen Lithosspäre (Erdschicht) zur Ausspähung feindlicher, unterirdischer Depots, sie erlaubt auch die Beeinflussung und Zerstörung technischer und lebender Organismen.

Die technischen Möglichkeiten und teilweise vorbereiteten Anwendungen mittels ELF-Strahlung:

· Bewußtseinsmanipulation großer Teile der Erdbevölkerung über Aussendung spezifischer EEG- und anderer psychologischer Signale
· Elektromagnetische Induktion von Krankheitsmustern in biologische Systeme
· Globale Wettermanipulation
· Weitläufige Manipulation von geopysikalischen und Ökosystemen
· Zerstörung von Spionage- und Kommunikationssatelliten
· Störung und Unterbindung drahtloser Nachrichtentechnik (Funk, Radar, TV, Radio, Telefon, etc.) über weite Gebiete
· Beeinflussung elektronischer Bauteile, elektromagnetischer Datenträger (Festplatten, Floppy-Disk) bis zur thermischen Zerstörung
· Zerstörung von Teilen der Ionosphäre, die uns vor Sonnenstrahlen und ständigem Beschuß mit kosmischen Teilchen schützt
· sowie eine Reihe von weiteren sekundären Effekten, die hier vernachläßigt werden sollen

Neben der HAARP-Anlage arbeiten ähnliche Installationen in Arecibo/ Puerto Rico, an verschiedenen Stellen der ehem. Sowjetunion, und im norwegischen Tromso. Diese Anlagen benutzen im Gegensatz zu den linear aneinander geschalteten Antennen des Haarp-Projekts allerdings eine einzige mehrere Quadratkilometer großen Ringantenne mit wesentlich geringeren Leistung. Bei Versuchen in Tromso und Arecribo erzielte man bereits mit relativ kleiner Strahlungsleistungen über lange Zeit meß- und spürbare Effekte auf die Atmosphäre.

Szenenwechsel:
Wieder zurück in Deutschland.

Ein niedrigfrequentes Brummen plagt: einige seit Jahren, andere erst kurz, in Hamburg, Berlin und Baden, meist nachts und unüberhörbar, am ganzen Körper spürbar, unortbar.

Die Debatte über die mysteriösen Töne erreicht auch die beiden Physiker Grazyna Fosar und Franz Bludorf. Diese nehmen die Gerüchte über eine quadratkilometergroße, unterirdisch verlegten Ringantenne auf der ehemaligen Anlage des amerikanischen Militärs, Flughafen Berlin Tempelhof, ernst und beginnen Messungen, Tonbandaufzeichnungen und Analysen. Dabei identifizieren sie ein technisch erzeugtes Signal um etwa 80 Herz - einem Frequenzbereich also, der sowohl den oben beschriebenen tieffrequenten ELF-Wellen (unter 100 Herz), als auch den Frequenzbändern der elektromagnetischen Gehirnwellen des Menschen entspricht.

Wirken technisch erzeugte, elektromagnetische ELF-Wellen auf das menschliche Gehirn werden sie nach einiger Zeit als "angebotene Frequenz" übernommen und können chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit, häufige Infekte, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, nach längerer Bestrahlung aber auch Immunschwächekrankheiten wie Krebs und Aids hervorrufen. Krankheitssymptome eines überproportional großen Krankenstandes der Mitarbeiter des Kraftverkehrsamtes direkt gegenüber der Tempelhofer Radarkugel. Solche Wellen können über tausende von Kilometer übertragene werden und sind darüber hinaus von sensiblen Ohren als tiefrequentes Brummen wahrnehmbar.

Schenkt man dem Forum der Hörenden (www.brummmen.de; www.brummt.de) und den Untersuchungen der Wissenschaftler (www.fosar-bludorf.com/Tempelhof) Glauben, wird an der deutschen Zivilbevölkerung seit Jahren die Wirkung eines nicht tödlichen (Sound-)Waffensystems erprobt.

Schutzmaßnahmen gegen derartige Umweltbeschallungen sind noch unbekannt. Ein Geplagter empfiehlt jedoch: "Abhilfe bringt mir nur noch leise Musik, die aber einen gleichbleibenden, beruhigenden Bass-Anteil haben muss, der dann das Brummen überdecken kann."


Bleibt also nur noch zu hoffen, daß uns schon nächsten Monat wieder eine Soundempfehlung positiver Schwingung und dem gewissen Bass-Anteil gegen derartige Brumstörungen wappnet.

Seite mit Orginalbrummtönen zum Anhören

Seite der Wissenschaftler Fosar und Bludorf

Podium der Brummgeschädigten

Informationen zum HAARP-Projekt

 

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pdm/pdm-0204 - Illustration
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