((audio)) - Ästhetische Strategien
Ästhetische Strategien
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Unbenanntes Dokument

Seminare im Sommersemester 2017

Leuphana Bachelor:
Major Kulturwissenschaften
Minor Digitale Medien/Kulturinformatik
Leuphana Master:
Masterprogramm Arts & Sciences: Kulturwissenschaften - Culture, Arts and Media
Komplementärstudium


WICHTIG: Merkblatt zu schriftlichen Arbeiten

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Auditive Gestaltung(Vorlesung)

Malte Pelleter
V | wöchentlich | Dienstag | 12:15 - 13:45 | 03.04.2017 - 07.07.2017 | C HS 5

 

Seminarplan und Arbeitsmaterialien online

Einführung in die Theorie und Praxis auditiver Gestaltung.
Die Veranstaltung geht davon aus, dass Berufsfelder und musikalisches Wissen aufeinander zu beziehen sind. Sie wendet sich an Studierende, deren Studienschwerpunkt sich eher auf die populären und medienvermittelten Musikformen bezieht. Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der traditionellen Schriftkultur der Musik (Notenschrift, Skalenbildung, Funktionstonalität; das selbstständige Modul Musiktheorie im neuen KuWi Bachelor behandelt diese Themen eingehend) stehen die Gestaltungsstrategien in den phonographischen und digitalen Medien (Sampler, Synthesizer, Sequenzer) im Zentrum der Veranstaltung. Diese werden sowohl theoretisch als auch praktisch (in der dazugehörigen Übung) behandelt.

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Audioproduktion Gruppe A

Malte Pelleter
Ü | wöchentlich | Donnerstag | 10:00 - 10:45 | 03.04.2017 - 07.07.2017 |
Arbeitsraum Digitales Audio (7.109)

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Audioproduktion Gruppe B

Malte Pelleter
Ü | wöchentlich | Donnerstag | 11:00 - 11:45 | 03.04.2017 - 07.07.2017 |
Arbeitsraum Digitales Audio (7.109)

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Audioproduktion Gruppe C

Malte Pelleter
Ü | wöchentlich | Donnerstag | 12:00 - 12:45 | 03.04.2017 - 07.07.2017 |
Arbeitsraum Digitales Audio (7.109)

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Audioproduktion Gruppe D

Malte Pelleter
Ü | wöchentlich | Termin folgt
Arbeitsraum Digitales Audio (7.109)

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Methoden einer erweiterten Musikwissenschaft (Seminar)

Malte Pelleter
S | wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 03.04.2017 - 07.07.2017 | C 5.326

 

Seminarplan und Arbeitsmaterialien online

 

Das Seminar bietet eine Einführung in die methodisch-theoretischen Grundlagen der historischen und systematischen Musikwissenschaft und ihre Nutzbarkeit im Hinblick auf aktuelle Phänomene auditiver Kultur. Ausgehend von der disziplinären Abgrenzung zwischen musik- und kulturwissenschaftlicher Perspektive werden die traditionellen Gegenstände und Methoden der Musikwissenschaft um kultur- und medienwissenschaftliche Ansätze erweitert.

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Digitale Musikdistribution (Seminar)

Christian Baierle
Einzeltermin | Fr, 21.04.2017, 14:15 bis Fr, 21.04.2017, 16:45 | C 5.310 | Einführungsveranstaltung
Einzeltermin | Fr, 05.05.2017, 10:00 bis Fr, 05.05.2017, 17:00 | C 4.215
Einzeltermin | Sa, 06.05.2017, 10:00 bis Sa, 06.05.2017, 17:00 | C 5.326
Einzeltermin | Fr, 19.05.2017, 10:00 bis Fr, 19.05.2017, 17:00 | C 4.215
Einzeltermin | Sa, 20.05.2017, 10:00 bis Sa, 20.05.2017, 17:00 | C 5.326


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Studiopraxis: Digitale Musikproduktion (Projekt)

Björn Engelberg
P | 14-täglich | Freitag | 15:00 - 18:00 | 7.04.2017 - 07.07.2017 |
C 11.215

 

Einführung in die Komponenten des digitalen Studios und ihre Nutzung für Fortgeschrittene. Die Veranstaltung wendet sich an Alle, die bereits eine Grundlagenveranstaltung absolviert haben und nun im 'audioLab' Verfahren professioneller Produktion kennenlernen und erproben möchten.

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Praxis der analogen Liveelektronik. Für Einsteiger und Fortgeschrittene (Projekt)

Helmut Erdmann
P | wöchentlich | Dienstag | 18:15 - 19:45 | 03.04.2017 - 07.07.2017 | FNM

 

In diesem Seminar widmen wir uns der Produktion, sowie den theoretischen, gestalterischen und politischen Kontexten der primär analogen elektronischen Musik. Das Seminar lässt sich grob in einen theoretisch-kontextualen sowie in einen praktisch-produktiven Bereich teilen. Diese Beiden Bereiche laufen parallel und ergänzen sich innerhalb des Semesters immer wieder aufeinander aufbauend.

Auf der theoretischen-kontextualen Ebene widmen wir uns historischen, sowie aktuellen theoretischen Positionen und Diskursen der Musik allgemein und der elektronischen Musik im speziellen. Wir unterstützen und ergänzen die praktische Arbeit mit Hörbeispielen und Techniken zur Inspiration. Besonders im Bereich der Kultur- und Musikpolitik werden darüber hinaus Übergänge und Grenzen zu anderen Feldern (auch fremden künstlerischen Feldern) beleuchtet. Es werden die europäischen Strukturen in denen die kulturell-kompositorische Vernetzung stattfindet einzeln und in ihrer politischen Tragweite untersucht.

Im praktisch-produktiven Abschnitt werden im Team speziell am sog. AKS Grundlagen der elektronischen Musik, eigenständige kreative Produktions- und Gestaltungsmöglichketen erprobt, entwickelt und reflektiert. So dass am Ende des Semesters die Entwicklung ästhetischer Ausdrucksmöglichkeiten in der Erzeugung eines ganz individuellen Klanggebildes mündet. Es werden Grundlagen der Gestaltung, Komposition, Notation und spezifischen Aufführungsumständen erforscht, erlernt und hinterfragt. Fortschritte und Misserfolge werden systematisch schriftlich fixiert.

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Musik verstehen - Musik interpretieren (Seminar)

Kristof Gundelfinger
S | wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 03.04.2017 - 07.07.2017 | C 12.013

 


"Sprache interpretieren", schreibt Adorno in seinem berühmten Fragment über Musik und Sprache, "heisst Sprache verstehen. Musik interpretieren heisst Musikmachen." Und tatsächlich bezeichnen wir ja in der deutschen Sprache denjenigen, der ein Musikstück "performt", als seinen Interpreten. Gleichzeitig scheint der Begriff der Interpretation aber doch einen hermeneutischen Vorgang, einen Verstehensprozess zu meinen, den wir ganz selbstverständlich auch auf Musik beziehen - z.B. wenn wir sagen, ein Stück bringe etwas Bestimmtes zum Ausdruck oder dass man, um diese oder jene Musik "wirklich" zu verstehen, das und das erlebt haben müsse. Was genau aber soll es eigentlich heissen, eine Musik zu verstehen; was, sie zu interpretieren?
Im Seminar werden wir uns anhand theoretischer Texte und unterschiedlicher Musikbeispiele um ein differenziertes Bild dieses musikästhetischen Problems bemühen.

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SynthDef.new: Enwticklungsumgebungen und Programmiersprachen für Musik von MUSIC bis Max/MSP (Seminar)

Sarah-Indriyati Hardjowirogo/ Marten Seedorf
Einzeltermin | Di, 04.04.2017, 14:15 bis Di, 04.04.2017, 16:30 | C 5.326 | Theoriesitzung
Einzeltermin | Di, 18.04.2017, 14:15 bis Di, 18.04.2017, 16:30 | C 5.326 | Theoriesitzung
Einzeltermin | Di, 02.05.2017, 14:15 bis Di, 02.05.2017, 16:30 | C 5.326 | Theoriesitzung
Einzeltermin | Di, 16.05.2017, 14:15 bis Di, 16.05.2017, 16:30 | C 5.326 | Theoriesitzung
Einzeltermin | Sa, 20.05.2017, 10:00 bis Sa, 20.05.2017, 17:00 | intern | Raum 7.109 /Praxissitzung
Einzeltermin | Di, 30.05.2017, 14:15 bis Di, 30.05.2017, 16:30 | C 5.326 | Theoriesitzung
Einzeltermin | Sa, 03.06.2017, 10:00 bis Sa, 03.06.2017, 17:00 | intern | Raum 7.109 /Praxissitzung
Einzeltermin | Di, 13.06.2017, 14:15 bis Di, 13.06.2017, 16:30 | C 5.326 | Theoriesitzung
Einzeltermin | Sa, 17.06.2017, 10:00 bis Sa, 17.06.2017, 17:00 | intern | Raum 7.109 /Praxissitzung
Einzeltermin | Di, 27.06.2017, 14:15 bis Di, 27.06.2017, 16:30 | C 5.326 | Theoriesitzung

 

Seminarplan und Arbeitsmaterialien online

 

Um die aufwändige und umständliche Kommunikation mit dem Computer in binärer Maschinensprache zu vermeiden, werden seit den 1950er-Jahren höhere Programmiersprachen entwickelt. Einer ihrer Anwendungsbereiche ist von Beginn an die digitale Erzeugung und Verarbeitung von Klängen und deren Nutzung für musikalische Zwecke. Daraus ergeben sich ganz bestimmte Ansprüche hinsichtlich der Usability, Erlernbarkeit und Eignung solcher Sprachen für einen kreativen Schaffensprozess. Spezialisierte Entwicklungsumgebungen sind auf audiospezifische Aufgaben zugeschnitten und bieten dadurch eine größere Anwenderfreundlichkeit. Im Laufe der letzten Jahrzehnte sind in enger Verknüpfung mit Entwicklungsumgebungen diverse Audioprogrammiersprachen entstanden, die vor allem in (Klang-) Kunst und Wissenschaft Anwendung fanden.
Dieses Seminar soll einen Überblick über diese Sprachen und Entwicklungsumgebungen geben und einige wichtige Beispiele näher beleuchten. Dabei dient der theoretische Teil des Seminars der Vermittlung eines Einblicks in ihre historischen Hintergründe sowie ihre jeweiligen technikkulturellen und musikalisch-ästhetischen Kontexte. Anhand von Soundbeispielen und einführenden Texten diskutieren wir Fragen der Gestaltung und Nutzung sowie des instrumentalen Potenzials solcher Software und erschließen dabei zugleich Traditionen akademisch-experimenteller Computermusik.
Im praktischen Teil des Seminars wird zur Veranschaulichung der besprochenen Aspekte exemplarisch in drei Entwicklungsumgebungen eingeführt. Dabei werden drei gegenwärtig relevante Audio-Entwicklungsumgebungen und Programmiersprachen behandelt, um den Teilnehmenden einen Anschluss an aktuelle Praktiken zu ermöglichen. Da diese wiederum vielfältige Bezüge zu ihren Vorläufern aufweisen, wird so zugleich auch die historische Perspektive des Seminars ergänzt.

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DJ-Cultures (Seminar)

Sarah-Indriyati Hardjowirogo
S | wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 03.04.2017 - 07.07.2017 | C 5.326

 

Seit Jahrzehnten prägen DJs, ihre Technik und ihre Techniken die Art und Weise, wie wir in bestimmten Kontexten Musik hören, und fungieren so, von den amerikanischen Radio-Diskjockeys der 1940er über die Disco-DJs der 1970er bis hin zu den Digital DJs der Gegenwart, als Protagonisten einer ganzen Reihe verschiedener Medienkulturen. Trotz zum Teil erheblicher Unterschiede in ihren medialen Settings ist dabei allen ein ganz bestimmter performativer Umgang mit gespeichertem musikalischem Material gemein.
Anhand zahlreicher Beispiele zeichnen wir im Seminar wesentliche Stationen einer Kulturgeschichte des DJs nach und setzen uns dabei mit medientechnischen und ästhetischen Aspekten von DJ Cultures auseinander. Dabei greifen wir auf eine Auswahl von musik-, medien- und kulturwissenschaftlichen Positionen zurück, die der Analyse der Fallbeispiele als theoretischer Rahmen dient.

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Der Diskurs der Popular Musik Studies (Seminar)

Jens Gerrit Papenburg
S | wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 03.04.2017 - 07.07.2017 | C 5.326


Die Popular Music Studies sind ein vergleichsweise junger Zweig der Musikforschung. Jedoch umfasst auch die Geschichte dieses Forschungsfeldes nun schon einige Dekaden – so wurde 1981 die International Association for the Study of Popular Music (IASPM) gegründet, bereits 1941 erschien etwa Theodor W. Adornos Aufsatz „On Popular Music“. In dem Seminar wird ein Überblick über zentrale Texte, Themenfelder, Methoden und Fragestellungen der Popular Music Studies erarbeitet und in Bezug auf von den Studierenden ausgewählte Klangbeispiele entwickelt. Solch ein Überblick resultiert zum einen aus einer Einführung in die einschlägigen Aufsatzsammlungen, die diesem Forschungsfeld Konturen geben wollen und zum anderen aus einer Verortung der Popular Music Studies in Bezug auf benachbarte akademische Disziplinen und theoretische Strömungen wie etwa Cultural Studies, Medienwissenschaft, Kritische Theorie, Sound Studies, Musiktheorie, Gender Studies, Postcolonial Studies, Diskursanalyse oder (Post-)Strukturalismus.

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Popmusikproduktion: Sounddesign, Geschichte, Klangkonzepte (Seminar)

Jens Gerrit Papenburg
S | wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 03.04.2017 - 07.07.2017 | C 5.325

 

Populäre Musik wird produziert – nicht nur aufgenommen. In der Popmusikproduktion wird Technologie zum konstitutiven Bestandteil von Klang. In dem Seminar soll – in einem ersten Schritt – ein Überblick über aktuelle und historische Technologien der Musikproduktion, also über den Wandel der klangtechnischen Möglichkeiten von Tonstudios erarbeitet werden. Dieser Überblick rekonstruiert die Funktionsweise von Soundtechnologien in ihrem jeweiligen musikkulturellen Bezug und als Bestandteil einer „art of record production“ (Simon Zagorski-Thomas). Auf dieser Grundlage wird dann – in einem zweiten Schritt – die Arbeit ausgewählter Popmusikproduzenten (wie etwa Sam Philipps, Phil Spector, Brian Eno, Lee Perry oder Stargate) untersucht und danach gefragt, welche unterschiedlichen „Klangkonzepte“ (Peter Wicke) Musikproduktionen zugrunde liegen. Wie wird produzierter Klang unterschiedlich konzeptualisiert? – etwa als Simulation einer Aufführung, als künstliche Klangwelt oder als Vibrationsereignis.

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Beatmaking 101 (Projekt)

Malte Pelleter
S | 14-täglich | Freitag | 12:15 - 15:45 | 07.04.2017 - 07.07.2017 | C 5.326

 

Seminarplan und Arbeitsmaterialien online

 

Beatmaking ist nicht Songwriting. Anstelle der Erhabenheit symbolisch schriftbasierter Genie-Ästhetik, die Vorstellungen von letzterem immer noch unterfüttern, setzt Beatmaking erstmal die ziemlich handwerkliche Arbeit mit Klang als phonographischem Material. Damit ist Beatmaking auch eine paradigmatische soundästhetische Praxis in digitalen Kulturen. Im Projektseminar werden wir einerseits einen (kurzen) historischen Überblick über ästhetische Strategien und Stilistiken v.a. im HipHop-Beatmaking erarbeiten. Andererseits steht aber die praktische Erprobung anhand verschiedener technischer Setups im Vordergrund.

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Quelle: http://audio.uni-lueneburg.de/lehre.php, 27.04.2017