Ältere Seminare und Materialien
Hier sind ältere Seminare und ihre Websites archiviert. Wir haben nur solche in die Liste aufgenommen, die noch nach längerer Zeit aufgrund ihrer seminarbegleitenden Materialien interessant sind. Veranstaltungen, die durch keine spezielle Seite begleitet wurden, tauchen also nicht auf. Teilweise sind die Zugänge aus rechtlichen Gründen passwortgeschützt, so dass nur Teilnehmer des Seminars Einlass haben.
Methoden einer erweiterten Musikwissenschaft (Seminar)
Das Seminar bietet eine Einführung in die methodisch-theoretischen Grundlagen der historischen und systematischen Musikwissenschaft und ihre Nutzbarkeit im Hinblick auf aktuelle Phänomene auditiver Kultur. Ausgehend von der disziplinären Abgrenzung zwischen musik- und kulturwissenschaftlicher Perspektive werden die traditionellen Gegenstände und Methoden der Musikwissenschaft um kultur- und medienwissenschaftliche Ansätze erweitert.
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Auditive Gestaltung (Vorlesung)
Einführung in die Theorie und Praxis auditiver Gestaltung.
Die Veranstaltung geht davon aus, dass Berufsfelder und musikalisches Wissen aufeinander zu beziehen sind. Sie wendet sich an Studierende, deren Studienschwerpunkt sich eher auf die populären und medienvermittelten Musikformen bezieht. Nach den Grundlagen der Gestaltung in der traditionellen Schriftkultur (Notenschrift, Skalenbildung, Funktionstonalität) werden die Gestaltungsstrategien in den phonographischen und digitalen Medien (Sampler, Synthesizer, Sequenzer) sowohl theoretisch als auch praktisch (in der dazugehörigen Übung) behandelt.
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Vom Grammophon zum iPod: Stationen einer Mediengeschichte auditiver Kultur (Seminar)
Mp3-Player, Laptop und Smartphone sind die vorläufig letzten Stationen einer Mediengeschichte auditiver Kultur, die unsere Art und Weise, Musik zu hören, aber auch zu gestalten und zu verbreiten, entscheidend geprägt hat. Im Seminar soll diese Chronologie in ihren wichtigsten Stationen betrachtet und im Kontext auditiver Praxis beleuchtet werden: Wie gestaltet sich das Verhältnis Speichermedium – Apparat konkret aus? Wie kann der Aspekt der Portabilität, also das „Mitnehmen von Klängen“, ästhetisch nutzbar gemacht werden? Und schließlich zentral: Auf welche Weise eröffnen die als Reproduktionsmedien verstandenen Technologien neue Möglichkeiten und Strategien auditiver Gestaltung?
Das Seminar möchte einen Überblick bieten über die wichtigsten Stationen der Entwicklung technischer Audiomedien, aber auch deren konkrete Einbindung in auditive Praxis. Damit soll eine Grundlage für eine technikkulturelle Perspektive geschaffen werden, die auditive Kulturen und ihre Medien im Zusammenhang betrachtet.
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Medienmusikdiskurse und musikalische Struktur. Hören, Analysieren, Diskutieren (Seminar)
Texte des Diskurses über Musik und Medien werden anhand von Hörbeispielen reflektiert. Dabei geht es darum, die oft nur oberflächliche Berücksichtigung der klingenden Objekte durch eigene Analysen und zusätzliches Audiomaterial zu ergänzen. Bewusst wurde eine vierzehntägige Form mit jeweils vier Stunden gewählt, damit genügend Zeit zum Lesen, Hören und Diskutieren zur Verfügung steht. Die Veranstaltung hat Forschungscharakter und soll dem intensiven Austausch und der Diskussion unter allen Beteiligten dienen.
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Supporting Wikipedia: Begriffe aus der auditiven Kultur (Seminar)
In Zusammenarbeit mit Wikimedianern (Wikimedia ist die Betreibergesellschaft von Wikipedia) werden im Seminar ausgewählte Wikipedia-Einträge aus dem Feld auditiver Kultur überarbeitet bzw. neue Items erarbeitet und eingestellt. Dabei werden sowohl Fachtermini als auch Biographien durchgesehen und auf den neuesten Forschungsstand gebracht. Das Seminar versteht sich als Beitrag zur offenen Wissenskultur im Netz.
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Digital Audio (Vorlesung/Übung)
Theorie und Praxis digitaler Audioproduktion und -bearbeitung. Aktuelle Verfahren des Audioediting und Multitrack-Sequenzing werden vorgestellt und mit wechselnden Aufgabenstellungen praktisch am Rechner erprobt.
Für den Leuphana BA Minor Digitale Medien mit Schwerpunkt Audiomedien: Vertiefung der im vorausgegangenen Modul erworbenen Grundkenntnisse in der praktischen Anwendung.
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Sound Cultures - Diskurse zeitgenössischer Medienmusik (Seminar)
Die Phonographie und die digitalen Medien haben unser Verständnis von Musik und ihre Gestaltungskategorien grundlegend verändert. Die Orientierung an 'Tönen' weicht einer umfassenderen Komposition von 'Sound: musikalische Kultur öffnet sich in einen weiteren, technikkulturell geformten Bereich von auditiver Kultur, die im wissenschaftlichen Diskurs unter Etiketten wie SoundCulture, Audio Culture oder Auditory Culture verhandelt wird. Das Seminar beschäftigt sich mit ausgewählten Texten der ensprechenden deutschen und englischsprachigen Publikationen.
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Studiopraxis: Digitale Musikproduktion (Projektseminar)
Einführung in die Komponenten des digitalen Studios und ihre Nutzung für Fortgeschrittene. Die Veranstaltung wendet sich an Alle, die bereits eine Grundlagenveranstaltung absolviert haben und nun im 'audioLab' Verfahren professioneller Produktion kennenlernen und erproben möchten.
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Soundkulturen der populären Avantgarde - Miles Davis (Seminar)
Miles Davis steht wie kaum ein anderer Jazzmusiker für stilistische Vielfalt und die Teilhabe an populären Soundkulturen. Ausgehend vom Bebop Charlie Parkers bis hin zum Fusion-Jazz mit dem Rockgitarristen Mike Stern formt Davis neue ästhetische Konzepte des Jazz und integriert dabei sowohl populären Stile als auch die klanglichen Möglichkeiten des technischen Wandels. Das Seminar wird sich neben dem Überblick über Leben und Werk auf die Korrespondenzen zwischen musikalischen Formen sowie Spielweisen des Jazz und der technikkulturellen Entwicklung der populären Musik konzentrieren. Seitenblicke auf so verschiedene Zeitgenossen und Nachfolger wie John Coltrane, Jimi Hendrix und Till Brönner werden nach Möglichkeit ebenfalls eine Rolle spielen.
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Konzeption und Gestaltung gestischer Musikinterfaces (Projekt)
Die Veranstaltung umfasst die eigene theoretische Konzeption und technische Umsetzung von computerbasierten Musikinstrumenten, die sich mit dem Gamecontroller Nintendo Wii-Remote steuern lassen.
Als Grundlage wird ein Überblick über Interface-Gestaltung in elektronischer Musik und Medienkunst vermittelt und im Hinblick auf künstlerische und technologische Konzepte diskutiert.
Der praktische Teil des Seminars erfordert die Bereitschaft, einfache musikalische Programmier-Techniken zu erlernen und anzuwenden.
Die Sensoren der Wii-Remote erfassen präzise Dreh- und Beschleunigungsgesten, die sich z.B. mithilfe der Software junXion in musikalische Steuerdaten (MIDI oder OSC) übersetzen lassen können. So können sie - in Verbindung mit Audiosoftware - z.B. dazu verwendet werden, gespeicherte Klänge dynamisch abzurufen oder ein Mikrofonsignal live zu modulieren.
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Einführung Medientheorien 1 und 2 (HK Bern)
Dieses externe Seminar findet an der Hochschule der Künste Bern im Studienbereich "Musik und Medienkunst" statt. Gemeinsam untersuchen wir die zentrale Rolle, die insbesondere die technischen Medien in jüngeren Prozessen des kulturellen Schaffens und Erlebens spielen, anhand ausgewählter theoretischer Texte des 20. Jahrhunderts. Diese werden im medientheoretischen Diskurs sowie in Praxisbezügen zu zentralen Arbeiten in Musik und Medienkunst diskutiert.
Dabei sollen 'klassische' Texte unterschiedlicher theoretischer Ansätze erörtert werden, die sowohl Medien in ihrer kulturellen Existenz und Genese (gesprochene Sprache, Schrift, Musik etc.), den konkreten technischen Medienwandel (Buchdruck, Phonographie, Photographie, Film) als auch Massenmedien (mit Übertragungs-, Speicher- und Simulationstechniken) betreffen.
Der Computer als neues Medium berührt alle diese Felder, deren historischer Kontext in digitalen, simulativen Anwendungen heute oft in den Hintergrund gerät.
Seminar-Webseite des ersten Seminarteils
Seminar-Webseite des zweiten Seminarteils
John Cage. Leben, Werk, Ästhetik
John Cage ist einer der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Schaffensphasen verbinden sich u.a. Begriffe wie prepared piano, Emanzipation des Geräuschs, Aleatorik, Indeterminismus und Intermedia. Das Seminar beschäftigt sich im Detail mit Leben, Werk, Umfeld sowie mit den ästhetischen Strategien des Komponisten.
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, einen Beitrag in Form eines mündlichen Referats, einer Sitzungsvorbereitung oder eines Protokolls zu leisten.
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Grundlagentexte zum Computer als Medium
Digitale Medien haben die Eigenschaften der Universalmaschine Computer 'geerbt': Coderung, Raster, Regel, Programm, Vernetzung. Sie verändern - wie bereits alle neuen Medien der Vergangenheit - die medienbezogene Konstruktion von Wirklichkeit auf spezifische Weise. Die spannende Frage nach dem historischen Ort dieses Umbruchs und den individuellen und soziokulturellen Veränderungen wird in theoretischen Ansätzen unterschiedlich konzeptualisiert. Anhand ausgewählter Texte sollen aktuelle Positionen und ihre Voraussetzungen erarbeitet werden.
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Verfahren digitaler Audiobearbeitung
Praktische und theoretische Grundlagen sowie aktuelle Verfahren und Möglichkeiten digitaler Audioproduktion und -bearbeitung. Hierzu gehören u.a. die Aufnahme, Bearbeitung und Ausgabe/Speicherung von Audio mit dem Computer sowie die besonderen Anforderungen an Audiomaterial für aktuelle Datenformate, Multimediaanwendungen und Internettechnologien.
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Sequenzing I
Praktische Einführung in eine Grundtechnik rechnergesteuerten Musizierens.
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Sequenzing II
Inhalt: Sequenzer (Cubase SX 3.1) als Steuerzentrum für Musikproduktionen; Konfiguration, Optionen, Synthesizersteuerung, Audioeinbindung, fortgeschrittene Praxis. Die Veranstaltung bietet zugleich eine Einführung in die Komponenten des digitalen Studios und ihre Nutzung. Die Durchführung einer kleinen Eigenproduktion ist verpflichtend. Die Veranstaltung beginnt am 12.4.2005. Teilnahmevoraussetzungen: Sequenzing I oder entsprechende Vorkenntnisse. Die Teilnahme ist auf 8 Personen + 2 NachrückerInnen beschränkt.
Anmeldung erforderlich.
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Von der Partitur zum digitalen Plug-In. Musikalisches Material von Wagner bis Squarepusher
Das Seminar beinhaltet die Lektüre und Diskussion ausgewählter Texte zur Entwicklung des musikalischen Materials des 20. Jh.. Der Materialbegriff hat - nicht zuletzt durch den Wandel der Medien bis hin zum digital audio - verschiedene Facetten ausgeprägt, denen anhand von Texten und Beispielen nachgegangen werden soll. Neben einer theoretisch-historischen Klärung des Begriffs soll damit auch der technikkulturelle Aspekt thematisiert werden. Insbesondere soll der avancierte und für das 20. Jh. zentrale Materialbegriff Th.W. Adornos bezüglich seiner Erweiterbarkeit auf die klangformenden Prozesse der elektronischen und digitalen Medien überprüft werden.
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Virtualität - Strategien des Künstlichen
Für die Einen ist alles das virtuell, wo Computer entscheidend an der Kommunikation teilhaben, für die Anderen, was eben gerade nicht real geworden ist. Gemeinsam ist beiden Sichtweisen, dass das Virtuelle die Stelle bezeichnet, wo etwas Neues geschieht oder unterstellt wird, und zwar deshalb, weil Computer involviert sind. Als prominente Beispiele dienen die Bücher von William Gibson, die Technik der Virtual Reality, die vielen Versuche, mittels Internet die Kommunikation zu verändern (Virtual Communities, Virtual Organisations). Ein weiterer Akzent liegt - hier sind Studierende des Fachs Musik angesprochen - auf der Philosophie und Strategie von virtuellen Instrumenten, Plug-Ins und der Virtual Studio Technologie (VST). Das Seminar lotet die Techniken, die Hoffnungen, die Phantasmen dieses zentralen Begriffs der Computerkultur aus.
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Experimentelle Interfaces in Musik und Medienkunst
Das Seminar wird mit einem Anteil gemeinsamer Onlinesitzungen veranstaltet von
- Prof. Michael Harenberg, HKB Bern (Federführung)
- Dr. Rolf Großmann, Universität Lüneburg
- Prof. Dr. Bernd Enders, Universität Osnabrück
- Dr. Jin Hyun Kim / Prof. Dr. Uwe Seifert, Universität Köln und
- STEIM, Amsterdam.
Enthalten sind - je nach Schwerpunkt der beteiligten Institutionen - theoretische Anteile (Bestandsaufnahme künstlerischer Arbeiten und Diskurse; Lüneburg, Osnabrück, Köln) und praktische Arbeiten (hauptsächlich Bern, Amsterdam, teilweise Lüneburg: Entwurf, Konstruktion und Programmierung medienkünstlerischer Interfaces und kompletter künstlerischer Arbeiten). Die Online-Veranstaltungen werden hauptsächlich den Theoriebereich betreffen und im Wintersemester 06/07 stattfinden. (Hier gilt es auch, die unterschiedlichen Semesterzeiten in den Regionen zu berücksichtigen). In Bern und Lüneburg wird das Seminar mit den praktischen Arbeiten voraussichtlich im Sommersemester 07 fortgesetzt. Vorgesehen sind Anfang 2007 auch Treffen in Bern, Basel und Amsterdam evtl. auch an anderen Orten verbunden mit Seminarpräsentationen und Aufführungen.
Das Seminar ist außerdem Bestandteil eines größeren Forschungsprojektes des Studienganges Musik und Medienkunst an der Hochschule der Künste in Bern mit dem Titel "Klang (ohne) Körper. Der Verlust der Körperlichkeit und die Entgrenzung des klanglichen Gestaltungspotenzials in der elektronischen Musik" wo es im Rahmen der Fragestellung nach der Bedeutung des Körperlichen für die Klanggestaltbarkeit - auch in Bezug auf alte Musik! - natürlich auch um Interfaces gehen wird.
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Digitale Hörspiel- und Hörbuchproduktion
Im neu eingerichteten digitalen Tonstudio der Universität sollen die nötigen Fertigkeiten im Umgang mit der Technik erlernt werden, um auf professionellem Niveau Hörspiele oder Hörbücher zu produzieren. Die Teilnehmer erstellen in Gruppenarbeit Ablaufpläne, führen Außenaufnahmen durch, arbeiten am Sound Design, sprechen Texte ein und schneiden Audioaufnahmen. Nachdem in der ersten Phase des Seminars technische Grundlagen geschaffen und in Gastvorträgen überblicksartig die Struktur des Hörspiel- und Hörbuchmarktes beleuchtet sowie ästhetische Gestaltungsweisen analysiert wurden, steht die Mitarbeit an einem großen Hörspielprojekt oder die Produktion von Hörbüchern in Kleingruppen zur Auswahl. Voraussetzung: Teilnahme an Digitale Audiobearbeitung oder Sequenzing I im Grundstudium bzw. entsprechende Vorkenntnisse (z. B. Studioarbeit, Radioproduktion).
Jazz Records. Zur Medienästhetik aufgezeichneter Musik
Die Klangästhetik aufgezeichneter Musik unterliegt einem ständigen Wandel. Ein Genre wie Jazz, das individuellen Sound, Authentizität, Live-Improvisation und Experiment als Teil seines ästhetischen Programms versteht, eignet sich besonders, um diesen Wandel unter der Lupe zu betrachten. Wie verändert sich der Sound des Jazz vor dem Hintergrund von Studiotechnik, Produzenten bzw. Label-Ästhetik und der jeweils medienbezogenen Erwartungen der Rezipienten? Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, einen Beitrag in Form eines mündlichen Referats oder eines Sitzungsprotokolls zu leisten.
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Ringvorlesung PopMusicology: Der wissenschaftliche Blick auf Popularmusik
u.a. mit Marc Pendzich (18.10.), Peter Wicke (15.11.), Dietrich Helms (29.11.), Jürgen Terhag (6.12.), Martin Pfleiderer (13.12.), Michael Rappe (10.1.) und Christoph Jacke (17.1.)
Die klangästhetische Gestaltung der Lebenswelt - Sounddesign und -branding
Inhalt: Medientechnologien verändern unsere Wahrnehmung und Lebenswelt. Nach der Phase der 'visuellen Leitkultur' rückt der auditive Bereich immer mehr ins Zentrum medialer und multimedialer Gestaltung. Die Akzentuierung neuer intermedialer Formen wie Klangkunst, Sounddesign und klingenden Logos in der gestalterischen Praxis ist unübersehbar, gleichzeit liefern Klanganthropologie und Klangökologie neue Stichworte für den wissenschaftlichen Diskurs.
Das Seminar geht von allgemeinen Grundlagen wie Wahrnehmung und Medientech-nologie, auditiven Räumen und Intermedialität aus, um konkrete Formen zu beschreiben und zu analysieren. Dabei werden Themen wie Soundscapes, Klangarchitektur, 'hybrid realities' bis hin zu Verfahren der Gestaltung von Sound für interaktive CD-ROMs, Audiologos und Klingeltönen eine Rolle spielen.
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Radioproduktion im Audiostudio. Sendereihe BEEP.
Inhalt: Die Sendereihe "Bestandsaufnahme elektronischer Popmusik" (BEEP) schafft einen Überblick der verschiedenen Gattungen und Stile von Popularmusik, deren Ästhetik von den verwendeten elektronischen Produktionsmitteln geprägt wurde. Das Material zu den Sendungen liegt in Form von Experteninterviews, Moderationen und Musikbeispielen bereits vor, kann und soll jedoch ergänzt und erweitert werden. Ziel des Seminars ist, den Umgang mit Cubase SX 3 als Digital Audio Workstation für Radioproduktionen zu vermitteln. Die Teilnehmer wenden in Projektteams das Erlernte an, um die BEEP-Reihe am Ende des Semesters sendefertig zu haben. Ausgestrahlt wird BEEP dann auf Radio ZuSa.
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AG elektronische Musik hören
Inhalt: Die als AG konzipierte Zusatzveranstaltung richtet sich an Studierende, die ihr Wissen über elektronische Musik vertiefen wollen. Die AG soll ein informelles Forum bieten, um über aktuelle Musik zu sprechen. Hörbeispiele werden gemeinsam ausgewählt und kommentiert. Rückblenden gewähren einen Einblick in die Geschichte des elektronischen Klangs. 'Klassiker' und neue Stücke sind unsere Diskussionsgrundlagen. Vor allem möchten wir uns für etwas Zeit nehmen, das in Seminarsitzungen oft zu kurz kommt: Im Vordergrund steht das Hören elektronischer Musik, ohne Rücksicht auf Stil- und Gattungsgrenzen. Kein Scheinerwerb möglich. Themenschwerpunkt: DJ Culture/Cut‘n‘Mix/Turntablism Für viele Teilnehmer war das ‘Auflegen‘ im Club der Anstoß, sich mit elektronischer Musik auseinanderzusetzen. Die Schallplatte ist die Konstante, die alle Epochen elektronischer Musik miteinander verbindet. Deshalb soll es im Wintersemester vor allem um die Themen ‘Auflegen‘/ ‘Mixen‘ gehen – Mit einem Blick über den Tellerrand aktueller Clubkultur hinaus. Außerdem ist ein weiteres ‘Lautsprecherkonzert‘ geplant.
AG-Plan SS 2005 (Playlists und Materialien)
Synthesizer, Sampler, Sequenzer. Einführung in die Verfahren digitaler Musikproduktion.
Inhalt: Mit der computergestützten Studioproduktion sind digitale Verfahren in nahezu jedem Kontext aktueller Musik zu finden. Auch für EinsteigerInnen verständlich werden grundlegende Techniken, Instrumente und ihre Anwendung behandelt. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, einen Beitrag in Form eines mündlichen Referats zu leisten. Eine Liste zum Eintragen zu den jeweiligen Themenbereichen hängt ab 6.4.2005 vor Raum 7.207 UC aus.
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Hyperkult 14. Der Diskurs um den digitalen Klang
Inhalt: Das diesjährige HyperKult Symposium (14.-16.7.2005) findet zum Thema "AudioKult und Hypersound? Ästhetik und Kultur digitaler Audiomedien" statt. Die Veranstaltung möchte Studierende mit den dort verhandelten wissenschaftlichen Ansätzen und Themenstellungen vertraut machen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, einen Beitrag in Form eines mündlichen Referats zu leisten.
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AG elektronische Musik hören
Inhalt: Die als AG konzipierte Zusatzveranstaltung richtet sich an Studierende, die ihr Wissen über elektronische Musik vertiefen wollen. Die AG soll ein informelles Forum bieten, auch über aktuelle ästhetische Fragen zu sprechen. Vor allem möchten wir uns für etwas Zeit nehmen, das in Seminarsitzungen oft zu kurz kommt: Im Vordergrund steht das Hören elektronischer Musik, ohne Rücksicht auf Stil- und Gattungsgrenzen. Klangbeispiele werden gemeinsam ausgewählt und kommentiert. 'Klassiker' und aktuelle Kompositionen sind unsere Diskussionsgrundlagen.
AG-Leitung: Stefan Gieck
AG-Plan, Playlists und Texte Online
Media Content Online
Inhalt: Für die Unterhaltungsindustrie ist das Internet als Präsentations- und Distributionsmedium zur Herausforderung geworden. Neue Modelle der Distribution sind nicht nur für den Musikbereich dringend erforderlich, um die Rahmenbedingungen für kulturelle Produktion dem Medienwandel anzupassen. Ausgehend von der Bestandsaufnahme des Status Quo wird sich die Veranstaltung mit den technischen und kulturellen Grundfragen der Mediendistribution in der Netzwerkgesellschaft auseinandersetzen. Neben der internen Diskussion soll mit Gästen aus der Praxis ein Dialog über die Szenarien und Zukunftsperspektiven des Online-Markts geführt werden. Das Seminar findet mittels einer Übertragung mit Rückkanal in Kooperation mit der Uni Osnabrück (Prof. Dr. Bernd Enders) statt.
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Analyse von Popsongs
Inhalt: Die Analyse von Popmusik hat die Musikwissenschaft im 20. Jahrhundert vor die Aufgabe gestellt, ihr Repertorie der musikalischen Analyse wesentlich in Frage zu stellen, zu erweitern und wo nötig rundzuerneuern. Ohne dass ein allgemeiner Konsens erzielt wäre, liegen mittlerweile doch vielversprechende (v.a. englischsprachige) Ansätze zu einer Methodologie der Popmusikanalyse vor vor. Das Seminar will die Ansätze reflektieren, Fallbeispiele von Songanalyse überprüfen und auf dieser Basis die Kompetenz vermitteln, eigene Analysen anzufertigen.
Seminarplan und Sitzungsprotokolle Online
Pop in theory: Texte zur Theorie und Ästhetik der Popularmusik II
Inhalt: Auch die Fortsetzung des Seminars aus dem letzten Sommersemester (für Neueinsteiger offen!) versteht sich als Lektüreseminar. Im Zentrum stehen diesmal neuere und neueste Texte, die sich historisch-definitorisch bzw. theorieorientiert am durchaus problematischen, nichtsdestoweniger für die aktuellen Debatten um neuere Formen der Popularmusik aber zentralen Begriff des "Sound" abarbeiten. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei der Interpretation der sog. "experimentellen Electronika" sowie digitaler Musik durch Texte Deleuze/Guattaris zukommen. Die Sitzungen werden reihum von den Teilnehmern moderiert bzw. mit Kurzreferaten eingeleitet, moderiert und protokolliert; Ziel ist die Erstellung einer seminareigenen Website, auf der die Sitzungsprotokolle sowie Thesenpapiere, Texte etc. eingestellt und nachgelesen werden können. Eigene Lektürevorschläge sind ausdrücklich erwünscht und willkommen!
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Einführung in die Theorie digitaler Medien
Inhalt: Texte zu Technik, Kultur und Geschichte der digitalen Medien.
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Audioproduktion: Multimedia- und Videovertonung
Inhalt: Digitale Produktion und Postproduktion für Clips/ Spots/ Trailer/ MM-Anwendungen. Studioarbeit für Fortgeschrittene anhand eigener Projekte im "audioLab".
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Vom Phonographen zur DVD. Geschichte und Systematik der Audiomedien
Inhalt: Geschichte der Tonaufzeichnung, -speicherung und -übertragung. Verfahren, Geräte, medienästhetische Aspekte.
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Medien'werk'? Adornorezeption im Popdiskurs
Inhalt: virtuelles Seminar in Kooperation mit externen Partnern. Ausgehend von seinen Thesen zur Kulturindustrie und zum Werk- und Materialbegriff in der Musik soll die Aktualität Adornos in der Theorie der Popkultur erarbeitet und diskutiert werden. Verfahren: Als 'virtueller Seminarraum' dient ein Chatserver. Zu den Seminarzeiten finden in den Teilnehmerhochschulen Online-Sitzungen statt, die von jeweils auf das Sitzungsthema vorbereiteten Dozenten und studentischen Referenten moderiert werden. Zu Einzelthemen werden weitere Gäste online teilnehmen. Als Kommunikationsbasis dient eine Website, die von der Universität Lüneburg eingerichtet wird. Dort werden aktualisierte Literaturangaben, Beispiele, Materialien, Sitzungsprotokolle etc. zur Verfügung stehen.
Literatur: Adorno, Th. W. / Horkheimer, Max: Dialektik der Aufklärung. Frankfurt/M. 1969. Adorno, Th. W.: Einleitung in die Musiksoziologie. Frankfurt/M. 1973. ders.: Philosophie der Neuen Musik. Frankfurt/M. 1978.
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Gattungen und Stile elektronisch produzierter Popmusik
Inhalt: Ein wesentlicher Teil aktueller Popmusik basiert auf Klangsynthese, Sampling und Sequenzing. Das Seminar möchte eine Einführung in bestehende Gattungen wie Hip Hop, House, Techno etc. über die bekannten Szene-Etiketten hinaus vor einem breiteren Kriterienkatalog bieten.
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