Willkommen auf der Website des
Schwerpunktbereichs ((audio))

Aktuelles

Summerschool Frontier Zones in São Paulo

Ein spannendes Projekt unter Beteiligung des ((audio))-Schwerpunkts läuft aktuell in Brasilien (20.7.-2.8.2015). Entlang der ältesten U-Bahn São Paulos, der Blue Line Nr. 1 werden soziale, kulturelle und historische „Frontier Zones“ aus diversen Perspektiven (Architektur, Dokumentarfilm, Soundscapes) mit wissenschaftlichen und künstlerischen Mitteln untersucht. Mediales Resultat werden Kurzfilme der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sein, die in mehrtägigen Shootings in SP erstellt werden.
Konzipiert und durchgeführt wird das Projekt von und mit Lehrenden der Universidade de São Paulo, Instituto Arquitectura y Urbanismo (IAU-USP) in São Carlos, der Leuphana Universität Lüneburg, Hafencity Universität (HCU) und der Hochschule für bildende Künste (HfbK) in Hamburg. Für den Soundbereich dabei sind Rolf Großmann und Lucas Gloe, ehemals Mitglied im Lüneburger Audioteam und inzwischen Masterstudent in Lund (Schweden).
Ein wenig mißverständlich ist der Titel "Summerschool": In Brasilien ist gerade Winter, der sich aus unserer Sicht allerdings wie Sommer anfühlt.
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Hyperkult XXV. Computer als Medium. Shutdown

Vom 09.-11. Juli 2015 findet, die seit fündundzwanzig Jahren in Lüneburg veranstaltete Tagungsreihe zum letzten Mal statt.

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Musikformulare und Presets. Musikkulturalisierung und Technik/Technologie

Das Institut für Musik und Musikwissenschaften der Stiftung Universität Hildesheim hat am 29. und 30. Mai 2015 die Tagung Musikformulare und Presets. Musikkulturalisierung und Technik/Technologie veranstaltet. Beteiligte des ((audio))-Team: Rolf Großmann mit einen Vortrag zum Thema »Prästabilisierte Klangordnungen. Presets zwischen Gedächtnis, Kontrolle und Subversion« sowie Sarah Hardjowirogo und Malte Pelleter mit »Preset-Poesien«.

Weitere Informationen zum Programm hier

Treueschwur und Realitätsverlust

Der Schwerpunktbereich ((audio)) veranstaltete am 19./20. Februar 2015 die Jahrestagung der AG Auditive Kultur und Sound Studies der Gesellschaft für Medienwissenschaft. Dabei waren Audioforscherinnen und Klangwissenschaftler aufgerufen, sich den verschiedenen Fiktionen und Realismen phonographischer Medien zu widmen. Der dazugehörige Call for Papers findet sich hier.

Soundscape Leuphana

Beim Projekt ‚Soundscape Leuphana‘ mit Björn Engelberg wurde mithilfe von Field Recordings und digitaler Audioproduktion der Campus musikalisch abgebildet. Mehr dazu im ((audio)) Feed.

Aufnahmen aus der STEIM-Geschichte online

Unser Kooperationspartner in Amsterdam, das Studio for Electro-Instrumental Music (STEIM) wird momentan nicht nur in einem unserer Dissertationsprojekte beforscht. Das britische Musikmagazin THE WIRE hat in der aktuellen Ausgabe ein Feature des Studios, das seit über 40 Jahren experimentelle elektronische Instrumente entwickelt. Der DJ und ehemalige Künstlerische Leiter des STEIM, Takuro Mizuta Lippit, hat Aufnahmen aus der STEIM Geschichte aus dem Archiv geholt exklusiv kompiliert und kommentiert.

Roland's 303, Madlib und die Performativität auditiver Mediendispositive?

Klingt spannend, oder? Und das sind nur einige der Themen, die in gleich drei aktuell erschienenen Bänden – allesamt mit ((audio))-Beiträgen – verhandelt werden:
Marcus S. Kleiner und Thomas Wilke diskutieren in ihrem Band die kulturtheoretischen Großbegriffe Performativität und Medialität im expliziten Bezug auf Populäre Kuturen neu. Rolf Großmann spürt hier unterschiedlichen medientechnisch unterfütterten Performanzen von der analogen Groovebox, zur digitalen Drum-Machine bis zur Universalen-(Klang-)Maschine der DAW nach während Malte Pelleter dem Sampling von Madlib, Flying Lotus und anderen als einer ›Medientheorie en acte‹ lauscht.
Dem Dispositiv-Begriff und seinem Potential für ästhetisches Theoretisieren widmet sich der Band Ästhetik x Dispositiv. Er fasst die Ergebnisse des gleichnamigen Projekts an der Zürcher Hochschule der Künste zusammen, an dem auch Rolf Großmann beteiligt war.
Schließlich ist – ›was lange währt, usw. ...‹ – auch der Band zu der von Axel Volmar und Jens Schröter 2010 in Siegen veranstalteten Tagung Auditive Medienkulturen erschienen. Neben dem ((audio))-Chef sind hier etwa Daniel Gethmann, Steffen Lepa, Sabine Sanio und viele andere mit Beiträgen dabei, die die ganze perspektivische Vielfalt einer Medienwissenschaft mit offenen Ohren aufzeigen.

Die Ästhetik und das Unerträgliche?

»Wenn also dann irgendjemand sich hinstellt und auf eine im Grunde doch schnulzenhafte Musik [...] irgendwelche Dinge darüber singt, dass Vietnam nicht zu ertragen sei, dann finde ich, dass gerade dieser Song nicht zu ertragen ist […]«
Er war nie ein großer Freund dieser ›popular music‹ der große Theodor W. Adorno. Noch der Anti-Vietnam-Protest-Song sang ihm stets das ewig gleiche Lied der Kulturindustrie – und das ist bei ihm nun einmal immer ein Lied des Warencharakters anstelle der ästhetischen Wahrheitsentfaltung.
In seiner Bachelor-Arbeit hat Robin Becker trotzdem (oder gerade deswegen?) den Versuch unternommen, mit und gegen Adorno über Popmusik zu schreiben. Dafür – und das macht die Arbeit für medienästhetische Projekte besonders spannend! – bringt er gerade Adornos Begriff des ästhetischen Materials in Stellung. Nachzulesen ab sofort hier auf der ((audio))-Seite ...

Studentische Beiträge en masse

Wir freuen uns immer über gelungene studentische Arbeiten, noch dazu wenn sie Themen aufgreifen, die bisher kaum bearbeitet wurden. Eine solche möchten wir heute präsentieren. "Mikrorhythmus in der digitalen Musikproduktion " ist der Titel der Bachelorarbeit von Christian Cvachovec und sie behandelt das Thema als eine der wenigen deutschsprachigen Arbeiten. Allen Interessierten sei sie sehr ans Herz gelegt, unter Wissenschaftliche Publikationen steht sie zur Einsicht bereit.

Ferner steht ein neues PdM zur Verfügung. Wenzel Burmeier widmet sich darin dem neuen Album von Frank Ocean, wir freuen uns besonders über die Verweise zu Stevie Wonder.

 

 

((audio)) Ästhetische Strategien

Unsere Website ist die Kommunikationsplattform des Schwerpunktbereichs "((audio)) Ästhetische Strategien" im Institut für Kultur und Ästhetik digitaler Medien (ICAM) an der Leuphana Universität Lüneburg.

Der interdisziplinäre Bereich ((audio)) ist in der Lehre beteiligt am
Vertiefungsbereich 'Musik und auditive Kultur' im Major Kulturwissenschaften des Leuphana BA, am
Minor Digitale Medien/Kulturinformatik und am
Major Culture, Arts and Media des Masterprogramms Arts & Science.

Ziel unserer Arbeit ist sowohl die Vermittlung von Methoden und Verfahren digitaler Produktion in den Audiomedien, als auch die kritische Reflexion und Teilnahme am theoretischen Diskurs des technikkulturellen Wandels. Im Zentrum steht dabei die Frage nach der Veränderung ästhetischer Prozesse in den digitalen Medien.

Kontaktdaten & Impressum

Schwerpunktbereich ((audio))
Leuphana Universität Lüneburg
Institut für Kultur und Ästhetik digitaler Medien
Scharnhorststr. 1
21335 Lüneburg

audio@uni-lueneburg.de
Fon: 04131 677-2287
Fax: 04131 677-1611
Liste der Ansprechpartner nach Zuständigkeit

Leitung: Prof. Dr. Rolf Großmann
grossmann@uni-lueneburg.de

Anreise

 

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