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Schwerpunktbereichs ((audio))

Aktuelles

Timing of Affect

Affekte kommen jeder Bedeutung stets zuvor. Und insofern stellen sie immer auch die Frage nach ihrem ganz eigenen Timing. Eben dieser Frage widmet sich Ende Mai eine ebenso spannende wie prominent besetzte Tagung an der Kunsthochschule für Medien Koeln, mitorganisiert u.a. von Rolf Großmann. Das Programm und alle wichtigen Infos dazu hier.

Gastvortrag von Marcus S. Kleiner

Am 6. Juni wird Marcus S. Kleiner, Herausgeber z.B. des einschlägigen Soundcultures-Band (Suhrkamp 2003) dem Schwerpunktbereich ((audio)) einen Besuch abstatten und im Rahmen des Seminars Methoden einer erweiterten Musikwissenschaft (14:15-15:45, C5.326) über kulturwissenschaftliche Methoden und Pop-Kultur sprechen. Zu dem Gast-Vortrag mit dem vielversprechenden Titel Look at me! I'm sexy! Affektive Aneignung und akademische Analyse des Populären sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

"100 Quirky Legs"

... nennt sich ein Blog, der seit Anfang des Jahres wöchentlich neue Gastbeiträge verschiedenster Komponisten zum Thema "Computer, Musik und Live-Performance" versammelt. Der Schweizer Künstler Tobias Reber leitet die Redaktion, Gäste sind bislang u.a. Ben Carey, Samuel Gfeller, Andi Otto und Marcel Saegesser. Schaut Euch um!

Aufnahmen aus der STEIM-Geschichte online

Unser Kooperationspartner in Amsterdam, das Studio for Electro-Instrumental Music (STEIM) wird momentan nicht nur in einem unserer Dissertationsprojekte beforscht. Das britische Musikmagazin THE WIRE hat in der aktuellen Ausgabe ein Feature des Studios, das seit über 40 Jahren experimentelle elektronische Instrumente entwickelt. Der DJ und ehemalige Künstlerische Leiter des STEIM, Takuro Mizuta Lippit, hat Aufnahmen aus der STEIM Geschichte aus dem Archiv geholt exklusiv kompiliert und kommentiert.

Roland's 303, Madlib und die Performativität auditiver Mediendispositive?

Klingt spannend, oder? Und das sind nur einige der Themen, die in gleich drei aktuell erschienenen Bänden – allesamt mit ((audio))-Beiträgen – verhandelt werden:
Marcus S. Kleiner und Thomas Wilke diskutieren in ihrem Band die kulturtheoretischen Großbegriffe Performativität und Medialität im expliziten Bezug auf Populäre Kuturen neu. Rolf Großmann spürt hier unterschiedlichen medientechnisch unterfütterten Performanzen von der analogen Groovebox, zur digitalen Drum-Machine bis zur Universalen-(Klang-)Maschine der DAW nach während Malte Pelleter dem Sampling von Madlib, Flying Lotus und anderen als einer ›Medientheorie en acte‹ lauscht.
Dem Dispositiv-Begriff und seinem Potential für ästhetisches Theoretisieren widmet sich der Band Ästhetik x Dispositiv. Er fasst die Ergebnisse des gleichnamigen Projekts an der Zürcher Hochschule der Künste zusammen, an dem auch Rolf Großmann beteiligt war.
Schließlich ist – ›was lange währt, usw. ...‹ – auch der Band zu der von Axel Volmar und Jens Schröter 2010 in Siegen veranstalteten Tagung Auditive Medienkulturen erschienen. Neben dem ((audio))-Chef sind hier etwa Daniel Gethmann, Steffen Lepa, Sabine Sanio und viele andere mit Beiträgen dabei, die die ganze perspektivische Vielfalt einer Medienwissenschaft mit offenen Ohren aufzeigen.

Die Ästhetik und das Unerträgliche?

»Wenn also dann irgendjemand sich hinstellt und auf eine im Grunde doch schnulzenhafte Musik [...] irgendwelche Dinge darüber singt, dass Vietnam nicht zu ertragen sei, dann finde ich, dass gerade dieser Song nicht zu ertragen ist […]«
Er war nie ein großer Freund dieser ›popular music‹ der große Theodor W. Adorno. Noch der Anti-Vietnam-Protest-Song sang ihm stets das ewig gleiche Lied der Kulturindustrie – und das ist bei ihm nun einmal immer ein Lied des Warencharakters anstelle der ästhetischen Wahrheitsentfaltung.
In seiner Bachelor-Arbeit hat Robin Becker trotzdem (oder gerade deswegen?) den Versuch unternommen, mit und gegen Adorno über Popmusik zu schreiben. Dafür – und das macht die Arbeit für medienästhetische Projekte besonders spannend! – bringt er gerade Adornos Begriff des ästhetischen Materials in Stellung. Nachzulesen ab sofort hier auf der ((audio))-Seite ...

Studentische Beiträge en masse

Wir freuen uns immer über gelungene studentische Arbeiten, noch dazu wenn sie Themen aufgreifen, die bisher kaum bearbeitet wurden. Eine solche möchten wir heute präsentieren. "Mikrorhythmus in der digitalen Musikproduktion " ist der Titel der Bachelorarbeit von Christian Cvachovec und sie behandelt das Thema als eine der wenigen deutschsprachigen Arbeiten. Allen Interessierten sei sie sehr ans Herz gelegt, unter Wissenschaftliche Publikationen steht sie zur Einsicht bereit.

Ferner steht ein neues PdM zur Verfügung. Wenzel Burmeier widmet sich darin dem neuen Album von Frank Ocean, wir freuen uns besonders über die Verweise zu Stevie Wonder.

 

 

((audio)) Ästhetische Strategien

Unsere Website ist die Kommunikationsplattform des Schwerpunktbereichs "((audio)) Ästhetische Strategien" im Institut für Kultur und Ästhetik digitaler Medien (ICAM) an der Leuphana Universität Lüneburg.

Der interdisziplinäre Bereich ((audio)) ist in der Lehre beteiligt am
Vertiefungsbereich 'Musik und auditive Kultur' im Major Kulturwissenschaften des Leuphana BA, am
Minor Digitale Medien/Kulturinformatik und am
Major Culture, Arts and Media des Masterprogramms Arts & Science.

Ziel unserer Arbeit ist sowohl die Vermittlung von Methoden und Verfahren digitaler Produktion in den Audiomedien, als auch die kritische Reflexion und Teilnahme am theoretischen Diskurs des technikkulturellen Wandels. Im Zentrum steht dabei die Frage nach der Veränderung ästhetischer Prozesse in den digitalen Medien.

Kontaktdaten & Impressum

Schwerpunktbereich ((audio))
Leuphana Universität Lüneburg
Institut für Kultur und Ästhetik digitaler Medien
Scharnhorststr. 1
21335 Lüneburg

audio@uni-lueneburg.de
Fon: 04131 677-2287
Fax: 04131 677-1611
Liste der Ansprechpartner nach Zuständigkeit

Leitung: apl. Prof. Dr. Rolf Großmann
grossmann@uni-lueneburg.de

Anreise

 

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