Willkommen auf der Website des
Schwerpunktbereichs ((audio))

Aktuelles

 

Treueschwur und Realitätsverlust

Der Schwerpunktbereich ((audio)) veranstaltet am 19./20. Februar 2015 die Jahrestagung der AG Auditive Kultur und Sound Studies der Gesellschaft für Medienwissenschaft. Dabei sind Audioforscherinnen und Klangwissenschaftler aufgerufen, sich den verschiedenen Fiktionen und Realismen phonographischer Medien zu widmen. Das Programm der Tagung steht hier zum Download.

Dispositive funktionaler Klänge

Am 14. und 15. Januar fand im DCRL die Tagung Dispositive funktionaler Klänge (Abschlussworkshop des DFG-Projekts) statt.
Funktionale Klänge wurden vom gleichnamigen DFG-Projekt am Sound Studies Lab seit 2011 untersucht: in Feldforschungen, bei Klanggestaltern und mittels kritischer Analyse historischer Ansätze zur Deutung von Klangzeichen. In Kooperation mit dem Digital Cultures Research Lab und dem Schwerpunkt Ästhetische Strategien ((audio)) an der Leuphana Universität Lüneburg wendet sich dieser Abschlussworkshop nun vor allem den technischen, transkulturellen und historischen Dispositiven des Klangs, u.a. in den Feldern Game Sound, Musikstreaming und Sound Design, zu.
Zum Programm der Tagung gelangt ihr über diesen Link.
Weitere Informationen lassen sich hier finden.

Will pop eat itself?

Phonographische Arbeit oder Plagiat? O-Töne von John Oswald, Johannes Kreidler und Rolf Großmann in der aktuellen FREISTIL-Folge des DLF zum Thema Remixkultur und Umgang mit fremden musikalischen Gedanken.

DCRL questions

Was sind Digitale Kulturen? In diesem Video beantwortet ICAM-Mitbegründer Rolf Großmann vier einleitende Fragen.

 

Zurück an der Oberfläche ...

Direkt vor dem Start des Wintersemesters fand am 10. und 11. Oktober eine ganz und gar oberflächliche Tagung an der BTK Berlin statt. Organisiert von Gottfried Schnödel (ICAM) und Christoph Windgätter (ehemals ICAM, nun BTK) widmete sich die Tagung ›Hautlichkeit‹ der aktuellen Konjunktur des Themas der ›Oberfläche‹ in Wissenschaft, Design und Kultur. Mit dabei z.B. der ICAM-Kollege Jan Müggenburg mit einem Vortrag zu ›Haifischhaut und Wolfskin‹ und ((audio))-Teammitlglied Malte Pelleter, der Klang/Körper/Oberflächen bei Björk und FKA Twigs nachhörte. Hier das vollständige Programm der Tagung.
PS: Außerdem als kleine Ferienlektüre zu empfehlen: Maltes Portrait von einem der derzeit führenden Breakbeat-Scientists Madlib the Bad Kid jetzt online verfügbar beim JUICE Magazin.

(Sport-)Studiomusik: eine Klanginstallation.

Vom 14.-18.07. 2014 fand im Fitnessstudio der Leuphana, dem 'Studio 21', eine Klanginstallation der besonderen Art statt. Unter der Leitung von Rolf Großmann, Björn Engelberg und Alexander Schubert konzipierten Seminarteilnehmer Musikprojekte, die Fitnessgeräte zu Musikinstrumenten werden ließen. Alle Geräte wurden mit Sensoren ausgestattet, um Bewegungen in Musik zu übersetzen. Die erzeugten Daten steuerten dabei Parameter auf Computern an, die Instrumente, Samples und Geräusche in Echtzeit beeinflussen konnten.
Im ((audio))-Feed gibt es weitere Contents.

Spiel (Mit) der Maschine…

…heißt die vom 29. bis 31. Mai 2014 durchgeführte Tagung  des Instituts für Musikwissenschaft an der Uni Frankfurt. Thema dieser Veranstaltung war die Frühzeit der Reproduktions- und Übertragungsmedien, welche interdisziplinär in verschieden Beiträgen aus Musik- und Medienwissenschaften behandelt  wurde. Auch ((audio))-Projekt-Leiter Rolf Großmann trug einen Vortrag zur Musikinstrumentalisierung der Reproduktionsmedien bei. Weitere Informationen zur Tagung können dem Flyer entnommen werden.

Synthesen lesen. Friedrich Kittlers Synthesizer-Nachlass als Aufschreibesystem

Neben den für einen Wissenschaftler typischen Dokumenten und Manuskripten lassen sich im Nachlass des Medientheoretikers Friedrich Kittler auch Hardware-Synthesizer, Schaltpläne und Bemerkungen zu diesen Basteleien und ihren Ausführungen finden.
In der interdisziplinären Arbeitstagung „Synthesen Lesen“ wurden diese Archivalien ganz im Sinne Kittlers eigener Theorie als Aufschreibesystem verstanden, interpretiert und diskutiert.
Sie fand vom 19. bis 20. Februar als Kooperation der DFG-Kollegforschergruppe Medienkulturen der Computersimulation (mecs) und dem Schwerpunktbereich ((audio)) des Instituts für Kultur und Ästhetik digitaler Medien (ICAM) statt.
Details zum Programm gibt es hier. Weitere Informationen, Berichte und Dokumentationen im ((audio))-Feed.

Soundscape Leuphana

Beim Projekt ‚Soundscape Leuphana‘ wurde mithilfe von Field Recordings und digitaler Audioproduktion der Campus musikalisch abgebildet. Mehr dazu im ((audio)) Feed.

Aufnahmen aus der STEIM-Geschichte online

Unser Kooperationspartner in Amsterdam, das Studio for Electro-Instrumental Music (STEIM) wird momentan nicht nur in einem unserer Dissertationsprojekte beforscht. Das britische Musikmagazin THE WIRE hat in der aktuellen Ausgabe ein Feature des Studios, das seit über 40 Jahren experimentelle elektronische Instrumente entwickelt. Der DJ und ehemalige Künstlerische Leiter des STEIM, Takuro Mizuta Lippit, hat Aufnahmen aus der STEIM Geschichte aus dem Archiv geholt exklusiv kompiliert und kommentiert.

Roland's 303, Madlib und die Performativität auditiver Mediendispositive?

Klingt spannend, oder? Und das sind nur einige der Themen, die in gleich drei aktuell erschienenen Bänden – allesamt mit ((audio))-Beiträgen – verhandelt werden:
Marcus S. Kleiner und Thomas Wilke diskutieren in ihrem Band die kulturtheoretischen Großbegriffe Performativität und Medialität im expliziten Bezug auf Populäre Kuturen neu. Rolf Großmann spürt hier unterschiedlichen medientechnisch unterfütterten Performanzen von der analogen Groovebox, zur digitalen Drum-Machine bis zur Universalen-(Klang-)Maschine der DAW nach während Malte Pelleter dem Sampling von Madlib, Flying Lotus und anderen als einer ›Medientheorie en acte‹ lauscht.
Dem Dispositiv-Begriff und seinem Potential für ästhetisches Theoretisieren widmet sich der Band Ästhetik x Dispositiv. Er fasst die Ergebnisse des gleichnamigen Projekts an der Zürcher Hochschule der Künste zusammen, an dem auch Rolf Großmann beteiligt war.
Schließlich ist – ›was lange währt, usw. ...‹ – auch der Band zu der von Axel Volmar und Jens Schröter 2010 in Siegen veranstalteten Tagung Auditive Medienkulturen erschienen. Neben dem ((audio))-Chef sind hier etwa Daniel Gethmann, Steffen Lepa, Sabine Sanio und viele andere mit Beiträgen dabei, die die ganze perspektivische Vielfalt einer Medienwissenschaft mit offenen Ohren aufzeigen.

Die Ästhetik und das Unerträgliche?

»Wenn also dann irgendjemand sich hinstellt und auf eine im Grunde doch schnulzenhafte Musik [...] irgendwelche Dinge darüber singt, dass Vietnam nicht zu ertragen sei, dann finde ich, dass gerade dieser Song nicht zu ertragen ist […]«
Er war nie ein großer Freund dieser ›popular music‹ der große Theodor W. Adorno. Noch der Anti-Vietnam-Protest-Song sang ihm stets das ewig gleiche Lied der Kulturindustrie – und das ist bei ihm nun einmal immer ein Lied des Warencharakters anstelle der ästhetischen Wahrheitsentfaltung.
In seiner Bachelor-Arbeit hat Robin Becker trotzdem (oder gerade deswegen?) den Versuch unternommen, mit und gegen Adorno über Popmusik zu schreiben. Dafür – und das macht die Arbeit für medienästhetische Projekte besonders spannend! – bringt er gerade Adornos Begriff des ästhetischen Materials in Stellung. Nachzulesen ab sofort hier auf der ((audio))-Seite ...

 

 

((audio)) Ästhetische Strategien

Unsere Website ist die Kommunikationsplattform des Schwerpunktbereichs "((audio)) Ästhetische Strategien" im Institut für Kultur und Ästhetik digitaler Medien (ICAM) an der Leuphana Universität Lüneburg.

Der interdisziplinäre Bereich ((audio)) ist in der Lehre beteiligt am
Vertiefungsbereich 'Musik und auditive Kultur' im Major Kulturwissenschaften des Leuphana BA, am
Minor Digitale Medien/Kulturinformatik und am
Major Culture, Arts and Media des Masterprogramms Arts & Science.

Ziel unserer Arbeit ist sowohl die Vermittlung von Methoden und Verfahren digitaler Produktion in den Audiomedien, als auch die kritische Reflexion und Teilnahme am theoretischen Diskurs des technikkulturellen Wandels. Im Zentrum steht dabei die Frage nach der Veränderung ästhetischer Prozesse in den digitalen Medien.

Kontaktdaten & Impressum

Schwerpunktbereich ((audio))
Leuphana Universität Lüneburg
Institut für Kultur und Ästhetik digitaler Medien
Scharnhorststr. 1
21335 Lüneburg

audio@uni-lueneburg.de
Fon: 04131 677-2287
Fax: 04131 677-1611
Liste der Ansprechpartner nach Zuständigkeit

Leitung: Prof. Dr. Rolf Großmann
grossmann@uni-lueneburg.de

Anreise

 

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